Zurück zur Listenansicht

09.12.2019

Bekanntmachung der Gemeinde Gammelin

GAMMELIN
© Amt Hagenow-Land

1. Nachtragshaushaltssatzung der Gemeinde Gammelin für das Haushaltsjahr 2019

Aufgrund des § 48 Kommunalverfassung des Landes Mecklenburg-Vorpommern wird nach Beschluss der Gemeindevertretung vom 26.09.2019 folgende Nachtragshaushaltssatzung erlassen: 

§ 1 Ergebnis- und Finanzhaushalt
Der 1. Nachtragshaushaltsplan für das Haushaltsjahr 2019 wird

 

gegenüber

erhöht/

vermindert

nunmehr

 

bisher

um

auf

 

EUR

EUR

EUR

       

1. im Ergebnishaushalt

 

 

 

a) der Gesamtbetrag der ordentlichen Erträge auf                    

787.100

15.100

802.200

    der Gesamtbetrag der ordentlichen Aufwendungen auf         

809.900

16.200

826.100

    der Saldo der ordentlichen Erträge und Aufwendungen auf

-22.800

-1.100

-23.900

       

b) der Gesamtbetrag der außerordentlichen Erträge auf

0

0

0

    der Gesamtbetrag der außerordentlichen Aufwendungen auf   

0

0

0

    der Saldo der außerordentlichen Erträge und Aufwendungen auf                         

0

0

0

       

c) das Jahresergebnis vor Veränderung der Rücklagen auf

-22.800

-1.100

-23.900

    die Einstellung in Rücklagen auf

0

0

0

    die Entnahmen aus Rücklagen auf

0

0

0

    das Jahresergebnis nach Veränderung der Rücklagen auf

-22.800

-1.100

-23.900

       
       

2. im Finanzhaushalt

 

 

 

a) die ordentlichen Einzahlungen auf

725.400

15.900

741.300

    die ordentlichen Auszahlungen auf

700.900

11.800

712.700

    der Saldo der ordentlichen Ein- und Auszahlungen auf

24.500

4.100

28.600

       

b) die außerordentlichen Einzahlungen auf

0

0

0

    die außerordentlichen Auszahlungen auf

0

0

0

    der Saldo der außerordentlichen Ein- und Auszahlungen auf

0

0

0

       

c) die Einzahlungen aus Investitionstätigkeit auf

199.300

152.600

351.900

    die Auszahlungen aus Investitionstätigkeit auf

584.100

283.000

867.100

    der Saldo der Ein- und Auszahlungen aus Investitionstätigkeit auf

-384.800

-130.400

-515.200

       
       

d) der Saldo der Ein- und Auszahlungen aus Finanzierungstätigkeit

    (Veränderung der liquiden Mittel und der Kredite zur Sicherung der

    Zahlungsfähigkeit) auf

-360.300

-126.300

-486.600

       
       

festgesetzt.


§ 2 Kredite für Investitionen und Investitionsförderungsmaßnahmen
Kredite zur Finanzierung von Investitionen und Investitionsförderungsmaßnahmen werden nicht veranschlagt.

§ 3 Verpflichtungsermächtigungen
Verpflichtungsermächtigungen werden nicht veranschlagt.

§ 4 Kredite zur Sicherung der Zahlungsfähigkeit
Der Höchstbetrag der Kredite zur Sicherung der Zahlungsfähigkeit wird festgesetzt auf den genehmigungsfreien Höchstbetrag in Höhe von 10 % der ordentlichen Einzahlungen

                                                                                                                                 74.100 EUR.

§ 5 Hebesätze
Die Hebesätze für die Realsteuern werden wie folgt festgesetzt:

1. Grundsteuer

 

 

a)

für die land- und forstwirtschaftlichen Flächen (Grundsteuer A) auf

350

v. H.

b)

auf die Grundstücke (Grundsteuer B) auf

365

v. H.

     

2. Gewerbesteuer auf

330

v. H.

§ 6 Stellen gemäß Nachtragsstellenplan
Die Gesamtzahl der im Stellenplan ausgewiesenen Stellen bleibt unverändert und beträgt 3,6875 Vollzeitäquivalente (VzÄ).

§ 7 Eigenkapital
bisher          nunmehr              EUR           EUR                                                                                                                         
Der Stand des Eigenkapitals zum 31.12. des Haushaltsvorvorjahres betrug       2.083.528     2.083.528
Der voraussichtliche Stand des Eigenkapitals zum 31.12. des                          2.025.228   2.025.228
Haushaltsvorjahres beträgt                                                                            
und zum 31.12. des Haushaltsjahres                                                                 2.015.628     2.014.528                        

§ 8 Deckungsfähigkeit
Die Deckungsfähigkeit bleibt unverändert.

§ 9 Wesentliche Produkte
Die wesentlichen Produkte bleiben unverändert.

§ 10 Wertgrenze für die Erfassung von Vermögensgegenständen
Gemäß § 31 Absatz 5 Gemeindehaushaltsverordnung - Doppik MV (GmHVO – Doppik) in der Fassung vom 25.02.2008, einschließlich der letzten Änderung vom 19.05.2016, kann auf die Erfassung abnutzbarer, beweglicher Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten im Einzelnen wertmäßig den Betrag von 1.000 € ohne Umsatzsteuer nicht überschreiten, verzichtet werden.

Gemäß § 34 Absatz 5 können abnutzbare bewegliche Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten im Einzelnen wertmäßig den Betrag von 1.000 € ohne Umsatzsteuer nicht überschreiten, im Jahr der Anschaffung oder Herstellung vollständig abgeschrieben und in Abgang gestellt werden.

Für die Erfassung und Abschreibung von Vermögensgegenständen werden die Wertgrenzen wie folgt festgelegt:

  • bis 500 € netto = Aufwand
  • 500 bis 1.000 € netto = geringwertige Wirtschaftsgüter = Erfassung und Vollabschreibung im Jahr der Anschaffung/ Herstellung
  • über 1.000 € netto = Erfassung und Abschreibung über die Nutzungsdauer.

Gammelin,

gez. Kebschull
Bürgermeister                          

Hinweis:
Die 1. Nachtragshaushaltssatzung ist gemäß § 47 Abs. 2 KV M-V der Rechtsaufsichtsbehörde mit Schreiben vom 02.12.2019 angezeigt worden. Sie enthält keine genehmigungspflichtigen Teile.

Die 1. Nachtragshaushaltssatzung liegt mit ihrem Anlagen zur Einsichtnahme
vom 10.12.2019 bis 17.12.2019
Mo und Mi nach Vereinbarung
Di; Do; Fr. 08:30 Uhr – 12:00 Uhr
Di: 14:00 Uhr – 18:00 Uhr; Do: 14:00 Uhr – 16:00 Uhr
im Amt Hagenow-Land öffentlich aus.

Ein Verstoß gegen Verfahrens- und Formvorschriften, die in dieser Satzung enthalten oder aufgrund dieser Satzung erlassen worden sind, kann nach Ablauf eines Jahres seit der öffentlichen Bekanntmachung nicht mehr geltend gemacht werden.
Diese Folge tritt nicht ein, wenn der Verstoß innerhalb der Jahresfrist schriftlich unter Bezeichnung der letzten Vorschrift und der Tatsache, aus der sich der Verstoß ergibt, gegenüber der Gemeinde geltend gemacht wird. Eine Verletzung von Anzeige-, Genehmigung- oder Bekanntmachungsvorschriften kann abweichend davon stets geltend gemacht werden.

Hagenow, 06.12.2019

gez. Kebschull
Bürgermeister