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Gemeinde Picher

Satzung der Gemeinde Picher zum Bebauungsplan Nr. 3 „Reitsport- und Wohnanlage Picher“

Die Gemeindevertretung Picher hat am 28.03.2018 in öffentlicher Sitzung den Bebauungsplan Nr. 3 „Reitsport- und Wohnanlage Picher“ bestehend aus der Planzeichnung (Teil A) und dem Text (Teil B) als Satzung beschlossen. Die Begründung mit dem Umweltbericht, der Eingriffs- und Ausgleichsbilanzierung, dem Artenschutzfachbeitrag und der Stellungnahme zur Lärm- und Geruchssituation als Anlage der Begründung wird gebilligt.

Der Bereich des Bebauungsplanes Nr. 3 „Reitsport- und Wohnanlage Picher“ befindet sich in der Fritz-Reuter-Straße Nr. 4 und 5. Der Geltungsbereich des Bebauungsplanes umfasst die Flurstücke 82/12, 102/1, 101/6 , 82/6, 101/7, 101/4 sowie Teilflächen von den Flurstücken 102/2 und 101/5 der Flur 2 der Gemeinde Picher.

Der Geltungsbereich des Bebauungsplanes wird wie folgt begrenzt:

im NORDEN durch einen unbefestigten Weg
im SÜDEN durch eine Gebäude- und Hoffläche auf dem Flurstück 103 (Fritz-Reuter-Str. 3)
im OSTEN durch die Fritz-Reuter-Straße
im WESTEN durch angrenzendes Grünland

Der Geltungsbereich des Bebauungsplanes ist auf der Übersichtskarte dargestellt.

Bebauungsplan_3_Reitsport-undWohnanlagePicher

Der Beschluss der Satzung über den Bebauungsplan Nr. 3 „Reitsport- und Wohnanlage Picher“ der Gemeinde Picher wird hiermit entsprechend § 10 Abs. 3 BauGB ortsüblich bekannt gemacht. Der Bebauungsplan tritt mit Ablauf des Tages dieser Bekanntmachung in Kraft.

Jedermann kann den Bebauungsplan Nr. 3 der Gemeinde Picher sowie die dazugehörige Begründung mit Umweltbericht, Eingriffs- und Ausgleichsbilanzierung, Artenschutz-Fachbeitrag, Stellungnahme zur Lärm- und Geruchssituation und die zusammenfassende Erklärung nach § 10a Abs. 1 BauGB ab diesem Tage im Amt Hagenow-Land, FD Bauen und Planen, Bahnhofstraße 25, 19230 Hagenow während der Sprechzeiten

Mo und Mi nach Vereinbarung
Dienstag  08:30 bis 12 und 14 bis 18 Uhr
Donnerstag  08:30 bis 12 und 14 bis 16 Uhr
Freitag 08:30 bis 12 Uhr

sowie zu anderen Zeiten nach Vereinbarung einsehen und über den Inhalt Auskunft verlangen.

Auf die Rechtsfolgen der nachstehenden Bestimmungen des Baugesetzbuches wird hingewiesen:

 

  1. Baugesetzbuch § 44 Abs. 3 Satz 1 und 2 sowie Abs. 4:
    „(3) Der Entschädigungsberechtigte kann Entschädigung verlangen, wenn die in §§ 39 bis 42 bezeichneten Vermögensnachteile eingetreten sind. Er kann die Fälligkeit des Anspruchs dadurch herbeiführen, dass er die Leistung der Entschädigung schriftlich bei dem Entschädigungspflichtigen beantragt.
    (4) Ein Entschädigungsanspruch erlischt, wenn nicht innerhalb von drei Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem die in Absatz 3 Satz 1 bezeichneten Vermögensnachteile eingetreten sind, die Fälligkeit des Anspruchs herbeigeführt wird.”
  2. Baugesetzbuch § 215 Abs. 1:
    „Unbeachtlich werden
    1. eine nach § 214 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bis Nr. 3 beachtliche Verletzung der dort bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften,
    2. eine unter Berücksichtigung des § 214 Abs. 2 beachtliche Verletzung der Vorschriften über das Verhältnis des Bebauungsplanes und des Flächennutzungsplanes und
    3. nach § 214 Abs. 3 Satz 2 beachtliche Mängel des Abwägungsvorgangs, wenn sie nicht innerhalb eines Jahres seit der Bekanntmachung des Flächennutzungsplanes oder der Satzung schriftlich gegenüber der Gemeinde unter Darlegung des die Verletzung begründenden Sachverhaltes geltend gemacht worden sind. Satz 1 gilt entsprechend, wenn Fehler nach § 214 Abs. 2a beachtlich sind.“

 

Picher den, 23.05.2018
gez. Christ
Bürgermeister

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