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11.03.2016

Bekanntmachung der Gemeinde Hoort

HOORT
© Amt Hagenow-Land

Bekanntmachung der Gemeinde Hoort

über die öffentliche Auslegung des Entwurfs des sachlichen Teilflächennutzungsplanes „Wind“

der Gemeinde Hoort gem. § 3 Abs. 2 BauGB

 

Die Gemeindevertretung der Gemeinde Hoort hat auf ihrer Sitzung am 18.02.2016 den Entwurf des

sachlichen Teilflächennutzungsplanes  und die dazugehörige Begründung einschließlich des

Umweltberichtes als Ergebnis der Strategischen Umweltprüfung nach § 2 Abs. 4 und § 2a BauGB

gebilligt und die öffentliche Auslegung beschlossen.

Der Entwurf des sachlichen Teilflächennutzungsplanes  und die dazugehörige Begründung

einschließlich des Umweltberichtes liegen in der Zeit

 

vom 18.03.2016 bis zum 19.04.2016

 

im Amt Hagenow-Land, Bahnhofstraße 25, in 19230 Hagenow, Fachdienst Bauen und Planung, 

Zimmer 211 während der Dienststunden:

 

Montag           nach Vereinbarung
Dienstag         8.30 – 12.00 Uhr und 14.00 – 18.00 Uhr
Mittwoch         nach Vereinbarung
Donnerstag     8.30 – 12.00 Uhr und 14.00 – 16.00 Uhr
Freitag            8.30 – 12.00 Uhr

 

aus.

 

Während dieser Zeit hat die Öffentlichkeit Gelegenheit sich zum Entwurf des sachlichen Teilflächennutzungsplanes  und die dazugehörige Begründung einschließlich des Umweltberichtes

zu äußern.

 

Folgende umweltbezogene Stellungnahmen werden zusätzlich öffentlich ausgelegt

 

Stellungnahme des Landkreises Ludwigslust Parchim vom 13.01.2016 und 25.01.2016

FD 63 Bauordnung

Bauleitplanung

Hinweis auf erforderliches ZAV und Beachtung Ziele der Raumordnung.

 

FD 68 Natur- und Umweltschutz (vom 25.01.2016)

Naturschutz / Landschaftspflege

Prüfung gesetzlich geschützter Geotope, Moorstandorte bzw. Moorschutzkonzept, Gewässerschutzstreifen.

Artenschutz

Verweis auf „Artenschutzrechtliche Arbeits- und Beurteilungshilfe für die Errichtung

und den Betrieb von Windenergieanlagen Teil Vögel + Fledermäuse.

Berücksichtigung raumrelevante Arten Schwarzstorch, Schreiadler, Weißstorch,

Fischadler, Seeadler, Wanderfalke, Rotmilan.

Durchführung einer hinreichenden strategischen UP oder UVU/UVP auf Ebene der

F-Planung.

Berücksichtigung der TAK-Kriterien für Vogelarten mit TAK-Angaben.

Abschließende Erfassung der Horste und Nebenhorste.

Angaben zu Rohrweihen und Rotmilan konkretisieren.

Berücksichtigung „essentieller Nahrungsflächen“ Weißstorch bis zu 2.000 m um Horst.

Arten des Anhang II der FFH-Richtlinie sollten in die Planung einbezogen werden.

Beachtung Artenschutzvorschriften § 44 Abs. 1 BNatSchG.

 

 

Stellungnahme des WBV „Schweriner See/Obere Sude, Schwerin, vom 18.01.2016

Im räumlichen Geltungsbereich des Teilflächennutzungsplanes befinden sich diverse Gewässer

  1. Ordnung.

 

Stellungnahme Landesforst  Mecklenburg-Vorpommern, Forstamt Friedrichsmoor,

vom 04.01.2016

Berücksichtigung der Grenzen des SO-Gebietes Wind, welches tlw. direkt an

Waldflächen entlang führt bzw. einschließt. Berücksichtigung des  Landeswaldgesetzes.

 

Forstamt Radelübbe, Stellungnahme vom 14.12.2016

Berücksichtigung von Waldflächen des Forstamtes.

 

Forstamt Jasnitz, Stellungnahme 22.01.2015

Im Süden befindet sich FFH-Gebiet „Sude mit Zuflüssen" (Entfernung < 50 m) mit    

Waldlebensraumtypen (u.a. WLRT 91 EO - Erlen­ Eschenwälder). Vorgenannter

Waldlebensraumtyp Nistplatz des Kranichs, folglich ist gesamter genannter.

Waldlebensraumtyp (organischer Nassstandort) als Nistplatz Kranich einzustufen.

Standort geplantes Gebiet zur Windnutzung ca. 3.700 bis 6.500 m entfernt vom kameragestützten Waldbrandüberwachungsstandort Bandenitz.

Hier ist Beeinträchtigung / Störung des Betriebs der kameragestützten Waldbrandüberwachung zu erwarten.

 

Landesamt für Kultur und Denkmalpflege Mecklenburg-Vorpommern, Archäologie und

Denkmalpflege, Stellungnahme vom 02.12.2015

Im Bereich des Vorhabens sind Denkmale durch die geplanten Maßnahmen berührt, bekannt

und/oder ernsthaft anzunehmen.

 

Stellungnahmen zum Entwurf können bis zum 19.04.2016 (mündlich, schriftlich oder zur Niederschrift)

im Amt Hagenow-Land, Fachdienst Bauen und Planung, Zimmer 211, abgegeben werden.

Verspätet abgegebene Stellungnahmen können bei der Beschlussfassung über den sachlichen Teilflächennutzungsplan  gemäß § 4a Abs. 6 BauGB unberücksichtigt bleiben.

Weiterhin wird darauf hingewiesen, dass ein Antrag gemäß § 47 der Verwaltungsgerichtsverordnung

unzulässig ist, soweit mit ihm Einwendungen geltend gemacht werden, die vom Antragsteller im

Rahmen der Auslegung nicht oder verspätet geltend gemacht wurden, aber hätten geltend gemacht

werden können.

 

 

gez. Feldmann

Bürgermeisterin