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17.04.2018

Bekanntmachung der Gemeinde Hoort

HOORT
© Amt Hagenow-Land

Aufgrund der §§ 45 ff. Kommunalverfassung des Landes Mecklenburg – Vorpommern wird nach Beschluss der Gemeindevertretung vom 25.01.2018 - und mit Genehmigung der unteren Rechtsaufsichtsbehörde – der Landrat des Landkreises Ludwigslust - Parchim - folgende Haushaltssatzung erlassen:

§ 1 Ergebnis- und Finanzhaushalt

Der Haushaltsplan für das Haushaltsjahr 2018 wird

1. im Ergebnishaushalt

a) der Gesamtbetrag der ordentlichen Erträge auf 1.094.900 EUR
  der Gesamtbetrag der ordentlichen Aufwendungen auf 1.000.300 EUR
  der Saldo der ordentlichen Erträge und Aufwendungen auf 94.600 EUR
     
b) der Gesamtbetrag der außerordentlichen Erträge auf 0 EUR
  der Gesamtbetrag der außerordentlichen Aufwendungen auf 0 EUR
  der Saldo der außerordentlichen Erträge und Aufwendungen auf 0 EUR
     
c) das Jahresergebnis vor Veränderung der Rücklagen auf 94.600 EUR
  die Einstellung in Rücklagen auf 0 EUR
  die Entnahmen aus Rücklagen auf 0 EUR
  das Jahresergebnis nach Veränderung der Rücklagen auf 94.600 EUR

2. im Finanzhaushalt

a) die ordentlichen Einzahlungen auf 1.044.500 EUR
  die ordentlichen Auszahlungen auf 918.100 EUR
  der Saldo der ordentlichen Ein- und Auszahlungen auf 126.400 EUR
     
b) die außerordentlichen Einzahlungen auf 0 EUR
  die außerordentlichen Auszahlungen auf 0 EUR
  der Saldo der außerordentlichen Ein- und Auszahlungen auf 0 EUR
     
c) die Einzahlungen aus Investitionstätigkeit auf 16.900 EUR
  die Auszahlungen aus Investitionstätigkeit auf 1.268.800 EUR
  der Saldo der Ein- und Auszahlungen aus Investitionstätigkeit auf -1.251.900 EUR
     
d)

der Saldo der Ein- und Auszahlungen aus Finanzierungstätigkeit (Veränderung der liquiden Mittel und der Kredite zur Sicherung der Zahlungsfähigkeit) auf

157.500 EUR

festgesetzt.

§ 2 Kredite für Investitionen und Investitionsförderungsmaßnahmen

Der Gesamtbetrag der vorgesehenen Kreditaufnahmen ohne Umschuldungen (Kreditermächtigung) wird festgesetzt auf

968.000 EUR.

 

§ 3 Verpflichtungsermächtigungen

Verpflichtungsermächtigungen werden nicht veranschlagt.

 

§ 4 Kredite zur Sicherung der Zahlungsfähigkeit

Der Höchstbetrag der Kredite zur Sicherung der Zahlungsfähigkeit wird festgesetzt auf auf den genehmigungsfreien Höchstbetrag in Höhe von 10 % der ordentlichen Einzahlungen:

104.400 EUR

 

§ 5 Hebesätze

Die Hebesätze für die Realsteuern werden wie folgt festgesetzt:

 1. Grundsteuer  
 a) für die land- und forstwirtschaftlichen Flächen (Grundsteuer A) auf  400 v.H.
 b) auf die Grundstücke (Grundsteuer B) auf 390 v.H.
     
2. Gewerbesteuer auf 350 v.H.

 

§ 6 Stellen gemäß Stellenplan

Die Gesamtzahl der im Stellenplan ausgewiesenen Stellen beträgt 6,725 Vollzeitäquivalente (VzÄ).

 

§ 7 Eigenkapital

Der Stand des Eigenkapitals zum 31.12. des Haushaltsvorvorjahres betrug 2.362.612 EUR
Der voraussichtliche Stand des Eigenkapitals zum 31.12. des Haushaltsvorjahres beträgt    2.311.412 EUR
und zum 31.12. des Haushaltsjahres 2.422.912 EUR

 

§ 8 Deckungsfähigkeit

Grundsätzlich gilt § 14 Absatz 1 Gemeindehaushaltsverordnung – Doppik. Demnach sind die Ansätze für Aufwendungen in einem Teilergebnishaushalt gegenseitig deckungsfähig.

Weiterhin wurden nachfolgende Regelungen getroffen:

Die Ansätze für Personalaufwendungen und Aufwendungen für Abschreibungen sind jeweils teilhaushaltübergreifend in einem Deckungskreis gegenseitig deckungsfähig.

Für die Erträge aus Gewerbesteuer sowie für die Vollverzinsung aus Gewerbesteuer und Aufwendungen für Gewerbesteuerumlage sowie für die Vollverzinsung aus Gewerbesteuer erfolgte die Bildung eines Deckungskreises mit unechter Deckungsfähigkeit.

Die Ansätze für Auszahlungen aus Investitionstätigkeit sind in einem Deckungskreis teilhaushaltübergreifend gegenseitig deckungsfähig.

 

 

§ 9 Wesentliche Produkte

Folgende Produkte werden als wesentlich festgelegt:

Produkt Bezeichnung
12600 Brandschutz
36500 Kindertagesstätte
54100 Gemeindestraßen

 

§ 10 Wesentliche Produkte

Gemäß § 31 Absatz 5 Gemeindehaushaltsverordnung - Doppik MV (GmHVO – Doppik) in der Fassung vom 25.02.2008, einschließlich der letzten Änderung vom 19.05.2016, kann auf die Erfassung abnutzbarer, beweglicher Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten im Einzelnen wertmäßig den Betrag von 1.000 € ohne Umsatzsteuer nicht überschreiten, verzichtet werden.
Gemäß § 34 Absatz 5 können abnutzbare bewegliche Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten im Einzelnen wertmäßig den Betrag von 1.000 € ohne Umsatzsteuer nicht überschreiten, im Jahr der Anschaffung oder Herstellung vollständig abgeschrieben und in Abgang gestellt werden.

Für die Erfassung und Abschreibung von Vermögensgegenständen werden die Wertgrenzen wie folgt festgelegt:

  • bis 500 € netto = Aufwand
  • 500 bis 1.000 € netto = geringwertige Wirtschaftsgüter = Erfassung und Vollabschreibung im Jahr der Anschaffung/ Herstellung
  • über 1.000 € netto = Erfassung und Abschreibung über die Nutzungsdauer.

 

Die rechtsaufsichtliche Genehmigung wurde am 06.04.2018 erteilt.

 

Hoort, 17.04.2018

gez. Feldmann
Bürgermeisterin

 

Hinweis:

Die vorstehende Haushaltssatzung für das Haushaltsjahr 2018 wird hiermit öffentlich bekannt gemacht. Die nach §47 Abs. 3 KV M-V erforderliche Genehmigung wurde am 06.04.2018 durch die untere Rechtsaufsichtsbehörde – der Landrat des Landkreises Ludwigslust - Parchim – erteilt.

Die Haushaltssatzung liegt mit ihrem Anlagen zur Einsichtnahme vom 14.05.2018 bis 22.05.2018

Mo und Mi nach Vereinbarung
Dienstag
08:30 bis 12 und 14 bis 18 Uhr
Donnerstag
08:30 bis 12 und 14 bis 16 Uhr
Freitag
08:30 bis 12 Uhr

Ein Verstoß gegen Verfahrens- und Formvorschriften, die in dieser Satzung enthalten oder aufgrund dieser Satzung erlassen worden sind, kann nach Ablauf eines Jahres seit der öffentlichen Bekanntmachung nicht mehr geltend gemacht werden.
Diese Folge tritt nicht ein, wenn der Verstoß innerhalb der Jahresfrist schriftlich unter Bezeichnung der letzten Vorschrift und der Tatsache, aus der sich der Verstoß ergibt, gegenüber der Gemeinde geltend gemacht wird. Eine Verletzung von Anzeige-, Genehmigung- oder Bekanntmachungsvorschriften kann abweichend davon stets geltend gemacht werden.

Hagenow, 17.04.2018

gez. Feldmann
Bürgermeisterin