Zurück zur Listenansicht

11.01.2017

Besuchertag

25 Jahre Einsicht in die Stasi-Akten

BStU Logo
© BStU

Das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) der ehemaligen DDR war geheimer Nachrichtendienst, politische Geheimpolizei und Unter­suchungsorgan zugleich. Wer ins Visier geriet, war einem Apparat ausgeliefert, der über alle nur denkbaren illegalen Mittel und Metho­den verfügte, um auch bis in den letzten Winkel des Privatlebens vorzudringen.

In der Friedlichen Revolution bewahrten mutige Bürgerinnen und Bürger die in Akten akribisch festgehaltenen Informationen vor der Vernichtung. Mit dem Stasi-Unterlagen-Gesetz (StUG) wurde ein spezielles Zugangsrecht zu diesen Akten geschaffen, das die Akten­einsicht auf dieser Basis seit 25 Jahren ermöglicht. Viele Antragsteller lesen seither, wie die Stasi ihr Leben beeinflusst hat.

Um 14:30 Uhr blicken Zeitzeugen in einem Gespräch,  moderiert durch Lena Gürtler (Norddeutscher Rundfunk), gemeinsam zurück: Herbert Ziehm gehörte zum Aufbaustab der Behörde, Andrea von Malottki betreut seit 1992 beim BStU die Akteneinsicht und Schrift­steller Ulrich Schacht konnte 1992 als erster in Schwerin einsehen, welche Informationen die Stasi über ihn gesammelt hatte.

Termin
  • Samstag, 28. Januar 2017, 11.00 – 17.00 Uhr
  • 25 Jahre Einsicht in die Stasi-Akten
  • Antragstellung, Beratung, Präsentation, Filmvorführung, Archivführungen
Ablauf:
  • 11.00 Uhr, Begrüßung, Corinna Kalkreuth, BStU
  • 13.00 Uhr, Vortrag „Da ist ja alles schwarz …?“
  • Corinna Kalkreuth, BStU
  • 14:30 Uhr, Zeitzeugengespräch „Die Akten sind offen“
  • mit Herbert Ziehm, Andrea von Malottki und Ulrich Schacht, Moderation: Lena Gürtler, NDR
Ort:
  • BStU-Außenstelle Schwerin, 19067 Leezen OT Görslow

Der Eintritt ist frei.

 

Corinna Kalkreuth
Leiterin Außenstelle Schwerin des BStU