Auftaktveranstaltung für die Erstellung eines

Tourismuskonzeptes

Tourismuskonzept  Januar 2018
© Julia Baram

 

Am 16.01.2018 trafen sich Vertreter von Städten, Gemeinden, Biosphärenreservat und Tourismusverband zu einer Auftaktveranstaltung um die Erstellung eines Tourismuskonzeptes der Region rund um Wittenburg voranzutreiben. Die Firma Projekt M wird mit einem qualifizierten 4-köpfigen Team Strategien und Umsetzungsmöglichkeiten von verschiedenen touristischen Angeboten für die Besucher erarbeiten. Die Beteiligten einigten sich schnell darauf, konkrete Ziele für die gesamte Region festzulegen. Sie erwarten von diesem Konzept umsetzbare Vorschläge und nachhaltige Ergebnisse für die Wertschöpfung in allen Bereichen des Umlandes von Wittenburg. In Arbeitsgruppen wurden die Highlights für die Region erarbeitet. Nach der Analyse des Istbestandes war klar, dass unsere Region viel Attraktives zu bieten hat. Vom Grambower Moor, über den Schaalsee bis hin zum Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe und der Griesen Gegend gibt es genügend interessante Angebote für die Besucher. Klar ist aber auch, dass diese bestehenden Angebote aufzuwerten, zu bewerben und zu qualifizieren sind. Das heißt, Hauptaufgaben sind unter Tourismuskonzept  Januar 2018 anderem die Vernetzung, die Verbesserung der Infrastruktur und die Qualitätsentwicklung. Schon im Februar wird in Themenworkshops weiter an dieser wichtigen Aufgabe für die Region gearbeitet.

Janine Schaldach

 

Aufruf zur Mitwirkung als

Schöffin/Schöffe und Jugendschöffin/ Jugendschöffe

Im Jahr 2018 finden die Neuwahlen für die Schöffen und Jugendschöffen für die Amtszeit vom 01.01.2019 bis 31.12.2024 bei den Amts- und Landgerichten statt. Für die verantwortungsvolle Tätigkeit als Laienrichter in Strafsachen werden für den Amtsbereich Hagenow-Land je Gemeinde ein Vorschlag für die Erwachsenen – Schöffen benötigt.

Zusätzlich dazu werden aus dem gesamten Amtsbereich jeweils 6 männliche und 6 weibliche Vorschläge für die Wahl zur Jugendschöffin bzw. zum Jugendschöffen gebraucht.

Gesucht werden Bewerberinnen und Bewerber, die im Amtsbereich wohnen und am 01.01.2019 zwischen 25 und 69 Jahre alt sein werden.

Wer Interesse am Schöffenamt hat, kann sich bei der Bürgermeisterin / beim Bürgermeister seiner Gemeinde bzw. beim

Amt Hagenow-Land
Frau Schaldach
Bahnhofstr. 25
19230 Hagenow

oder per E-Mail an janine.schaldach@amt-hagenow-land.de melden (als Schöffe bis zum 31.01.2018 und als Jugendschöffe bis zum 15.01.2018). Telefonische Nachfragen können Sie unter 03883/6107-28 vornehmen.

Das Schöffenamt ist eines der schwersten und zugleich verantwortungsvollsten Ehrenämter unseres Gemeinwesens. Die Schöffinnen und Schöffen unterstützen die Richterinnen und Richter bei der gemeinsamen Urteilsfindung. Ihr Mitwirken ist für die öffentliche Akzeptanz der Justiz sehr wichtig.

Nur wenn die Urteile in einer nachvollziehbaren Form auch dem Nichtjuristen plausibel und verständlich erscheinen, kann das Sicherheitsempfinden der Bevölkerung weiter erhöht und das Vertrauen in die Justiz und den demokratischen Rechtsstaat weiter gestärkt werden.

Regionale Pflegelotsen

Hilfe bei Fragen zur Pflege

Logo Pflegelotse Region
© Zebef e.V. Ludwiglust

Seit kurzem sind auch in unserem Landkreis viele Ehrenamtliche unterwegs, die Hilfe und Unterstützung bei Fragen zur Pflege bieten. Die Pflegelotsen genannten engagierten Bürger stellen damit eine mögliche Anlaufstelle für Pflegebedürftige und der Angehörige dar und können z.B. an Fachberatungen oder Pflegestützpunkte weitervermitteln.

Für die Regionen Picher, Gammelin, Toddin und Umgebungen gibt es nun Pflegelotsen.

Kostenlose Beratung

Leben mit Demenz im Alltag:

Logo Helferkreis LWL-PCH
© Landkreis Ludwigslust-Parchim

Kostenlose Beratung in Parchim und Ludwigslust

Der Helferkreis Ludwigslust-Parchim bietet einmal monatlich in Parchim sowie in Ludwigslust eine kostenlose Beratung für Angehörige bzw. Pflegende von Menschen mit Demenz sowie Erkrankte selbst an. Vorrangig soll es um Hilfestellungen bei Alltagsproblemen gehen, wenn sich der Erkrankte beispielsweise gegen die Pflege weigert.

In Ludwigslust ist der Beratungsnachmittag immer am 2. Dienstag im Monat vorgesehen. Zwischen 13:30 Uhr und 16:30 Uhr ist der Helferkreis im Raum A316 des Landratsamtes, Garnisonsstraße 1 in 19288 Ludwigslust vertreten.

Die Beratung in Parchim erfolgt immer am 3. Dienstag im Monat von 13:30 Uhr bis 16:30 Uhr im Raum 142 des Landratsamtes, Putlitzer Str. 25 in 19370 Parchim.

Im individuellen Beratungsgespräch wird sich für die Belange jedes Einzelnen ausreichend Zeit genommen. Um Voranmeldung für einen Beratungstermin in Ludwigslust bzw. in Parchim wird gebeten. Der Helferkreis ist telefonisch unter der Rufnummer 0385-30340 zu erreichen.

Happy Birthday!!!

60 Jahre Kindertagesstätte in Kuhstorf

Das Erzieher-Team
Das Erzieher-Team © Amt Hagenow-Land

Ein Geburtstag und dann noch der 60., das muss ja wohl gefeiert werden. Dies sagten sich auch die Bewohner der Kuhstorfer Kita und ließen es in der vergangenen Woche so richtig krachen. Bereits lange vorher liefen die Vorbereitungen auf das Ereignis. Dabei ist es für die Kinder gar nicht so einfach, sich vorzustellen, was sich in solch einer langen Zeit alles verändern kann. So wurde zum Beispiel vor 60 Jahren noch viel mehr plattdeutsch gesprochen. Um dies den Kindern nahe zu bringen, luden wir Frau Tiede ein, die an zwei Tagen jeweils mit den Schulanfängern und den Hortkindern einen unterhaltsamen Sprachkurs gestaltete. Mit Spiel, Tanz und dem "Herrn Pastor sien Kau" bekamen die Kinder einen nachhaltigen Einblick ins Plattdütsche, was sie auch noch den Rest des Tages anwendeten und sogar ihre Eltern "up platt" begrüßten.

Angebot des Landkreises

Das Familien-Informations-Netzwerk FIN ist ein Angebot des Landkreises Ludwigslust-Parchim und wird im Rahmen der Bundesinitiative Netzwerke Frühe Hilfen und Familienhebammen gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Es ist auf die Bedürfnisse von Familien mit Kleinkindern oder werdenen Eltern ausgerichtet. Weitere Informationen sowie Kontaktmöglichkeiten finden Sie hier...

Gewaltopfer?

Hier gibt es Hilfe!

Logo Internationaler Bund
© Internationaler Bund (IB)

Selbsthilfegruppe des IB in Boizenburg für Frauen, die von häuslicher Gewalt betroffen sind.

„Das Schlimmste ist, dass ich seine Stimme immer noch höre. Das quält mich, regt mich auf und dann ärgere ich mich über mich selbst… Ich ärgere mich, dass ich es bin, die sich Hilfe suchen muss, um weiter leben zu können, eigentlich ist es doch er, der Hilfe annehmen sollte“. So berichtet sinngemäß eine Klientin, die sich im Rahmen der Familien- und Erziehungsberatungsstelle des Internationalen Bundes (IB Nord Südwestmecklenburg) an die Psychologin Frau Bräuer gewendet hat.

Frau Bräuer hat im Verlauf dieses Jahres vermehrt Kontakt mit Frauen gepflegt, die von häuslicher Gewalt betroffen sind. „Viele von ihnen kommen offiziell zunächst mit anderen Problematiken in die Beratungsstelle nach Boizenburg oder Hagenow. Mit Voranschreiten der Beratung wird dann jedoch deutlich: Das eigentliche Thema ist in diesem Falle ein anderes“, so Frau Bräuer. Alarmierend ist, dass viele Frauen nicht unter tatsächlichen körperlichen Schlägen oder anderen Gewalteinwirkungen körperlicher Art leiden und attackiert werden, sondern zunehmend psychischer Gewalt ausgesetzt sind. Diese Form von Gewalt ist auch für die Betroffenen selbst schwer einzuordnen. Sie spüren jedoch mit zunehmenden Grad an Beleidigungen oder Demütigungen, dass sie erheblich unter diesen verbalen Entgleisungen leiden.

„Ein blaues Auge, einen gebrochenen Arm, der ist für jedermann offensichtlich und es ist nachvollziehbar für das gesellschaftliche Umfeld, wenn sich eine Frau mit diesen körperlichen Anzeichen Hilfe sucht. Im besten Falle wird sie sogar von anderen unterstützt. Frauen, die von psychischer Gewalt betroffen sind haben an dieser Stelle oft ein noch schwereres Los: Ihre Leiden sieht man nicht und doch sind sie da und hinterlassen auf der Psyche mindestens genauso großen Schaden, wie die Folgen stumpfer, körperlicher Gewalterfahrung. Auch Worte hinterlassen Narben auf der Seele. Frauen mit psychischer Gewalterfahrung kämpfen nicht nur einen Kampf mit dem direkten Peiniger sondern auch mit der Gesellschaft, den Angehörigen, der Verwandtschaft, denen gegenüber sie sich ausgesetzt fühlen, ihre empfundenen Schmerzen und Leiden rechtfertigen zu müssen.“

Jede Art der Gewalt ist zu verurteilen! Hilfe brauchen Frauen sowohl im Bereich der körperlichen als auch im Bereich der psychischen Gewalterfahrung.

Zu diesem Zweck organisiert Frau Bräuer eine Selbsthilfegruppe in Boizenburg. Nähere Informationen erhalten Sie hierzu gerne von Frau Bräuer unter Telefon: 03883 / 727123 oder unter tine.braeuer@internationaler-bund.de