Unser Dorffest in Redefin stand unter dem Motto:

„15 Jahre Redefiner Kulturbanausen“

Dorffest Redefin 2017 (4)
© Ramona Wöhlert

Ein stimmungsvolles und mitreißendes Dorffest erlebten die Redefiner Einwohner und sehr viele Gäste aus den umliegenden Gemeinden am 15.07.2017.
Los ging es mit Kaffee und frisch gebackenem Kuchen aus dem Backhaus , diesmal gesponsert von der Gemeinde.
Die Kinder konnten währenddessen auf der Hüpfburg spielen, mit dem Bogen schießen, Dosen abwerfen oder sich im Torwand schießen üben.
Eine große, sehr emotionale Überraschung gab es dann vor dem Beginn des eigentlichen Kulturprogramms. Für ihr ehrenamtliches Engagement wurden Frau Ingrid Wormstedt- Ständer , sie ist Chorleiterin des sehr bekannten Chores „Chori-Feen“ Redefin-Belsch und Herbert Warnk , Vorsitzender der „Redefiner Kulturbanausen“ durch den Amtsvorsteher Dieter Quast mit der Ehrennadel des Amtes Hagenow-Land ausgezeichnet.Dorffest Redefin 2017 (2)

Anschließend begann dann im vollbesetzten Zelt das Kulturprogramm.
Mit über 2 Stunden und 56 Mitwirkenden auf der Bühne war es ein toller Erfolg. Unter anderem waren mit dabei:
- die Kinder der KITA Redefin mit Gesang und Märchen,
- selbstverständlich die Chori- Feen,
-“Hugo und Berta“ unser Sketch original,
- Denise mit den Kindern der Akkordeongruppe,
- und die tollen 3 ! Tanzgruppen die wir jetzt haben, dass sind die Kinder des Hortes, die neuformierte Frauentanzgruppe und das immer wieder gewünschte Männerballett.

Allen Mitwirkenden und Helfern sagen wir nochmal ein herzliches Dankeschön.

Bis 2018- dann sehen wir uns wieder.

Gemeinde Redefin- Kultur u. Sozialausschuss , „Redefiner Kulturbanausen“

Dorffest Redefin 2017 (1)

Ehrenamtliches Engagement

Ehrennadel für zwei Einwohner der Gemeinde Redefin

Ehrennadel Gemeinde Redefin
© Elvira von Walsleben

Das Dorffest in Redefin bot den feierlichen Rahmen gleich zwei ehrenamtlich engagierten Einwohnern Dank auszusprechen und Ihren Einsatz zu würdigen. 

Die Ehrennadel des Amtes Hagenow-Land wurde durch den Amtsvorsteher Herrn Quast an Herrn Warnk und Frau Wormstädt-Ständer überreicht. 

Frau Wormstädt-Ständer ist musikalisch aktiv. Seit fast 30 Jahren leitet sie den Chor „Chori-Feen“ und seit 15 Jahren ist Sie die Vorsitzende des Volksmusikvereins. Kulturelle Veranstaltungen der Gemeinde sowie die Gottesdienste der Kirchgemeinde werden unter Ihrer Leitung mitgestaltet. 

Herr Warnk engagiert sich seit 15 Jahren als Vereinsvorsitzender des Kulturvereins " Kulturbanausen" aktiv für die kulturellen Veranstaltungen in der Gemeinde Redefin. Ebenfalls unterstützt er die Gemeinde als sachkundiger Einwohner im Kultur- und Sozialausschuss.

Mitglieder der Jugendfeuerwehr Redefin helfen tatkräftig beim Start in die Saison

Redefiner Pension ist in guten Händen

Redefiner Pension ist in guten Händen (1)
© Andreas Dziedo
Redefiner Pension ist in guten Händen (2)
© Andreas Dziedo

 

Karina Strunk und Peter Meyer sind neu in Redefin und zusammen betreiben sie die Redefiner Pension. Die beiden haben das aus dem Jahre 1900 stammende Gehöft übernommen und seit Oktober 2016 wieder als Pension eröffnet.

Da die beiden aus Buchholz in der Nordheide stammen, fehlte anfänglich noch die Verbindung zur Gemeinde Redefin. Dies lässt sich allseits bekannt am besten beheben, in dem man aktiv auf die örtlichen Vereine und Veranstaltungen zugeht. So beschlossen die 46-jährige Betreiberin und ihr 60-jähriger Mann zusammen mit der Jugendfeuerwehr Redefin einen Tag der offenen Tür zu veranstalten. Ziel war es, der Dorfbevölkerung zu zeigen, welch kostbarer Schatz die Pension für die Gemeinde ist. Insgesamt können bis zu 30 Betten in dem Gebäude gebucht werden. Viele Gäste des Landgestüts und der Region, Lehrlinge und Lehrgangsteilnehmer sowie der ein oder andere Handwerker nehmen das Angebot gern und rege in Anspruch. Ebenso soll zukünftig eine Grillhütte installiert und ein Wellnessbereich geschaffen werden.

Ankommen und wohlfühlen, so lautet das Gäste-Motto von Karina Strunk und Peter Meyer. In diesem Sinne Redefiner Pension ist in guten Händen (3)konnten bei bestem Wetter viele Bewohner Redefins die Pension am Tag der offenen Tür besichtigen und sich einfach wohlfühlen. Es gab intensive Führungen im Haus selbst, neuste Informationen zu geplanten Vorhaben und natürlich heißen Kaffee und leckeren Kuchen. Stets dabei waren die Jungs und Mädels der Redefiner Jugendfeuerwehr. Sie begrüßten die Gäste und halfen bei der Versorgung, sie brachten spielerisch gute Laune mit und sorgten für eine angenehme Stimmung.

Am Ende des Tages konnten sich die Betreiber der Pension über erfreulich viele Besucher und zahlreiche Gastgeschenke freuen. Der Start ist vollbracht und die an der B5 zentral gelegene Pension fortan in guten Händen.

Als Dank für die unkomplizierte und intensive Hilfe durch die Jugendfeuerwehr, überreichte Karina Strunk die Tageseinnahmen den jungen Brandschützern. Sie hofft weiterhin auf eine gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde sowie der Feuerwehr Redefin und plant bereits jetzt neue gemeinsame Veranstaltungen.

Andreas Dziedo

Von wegen Kulturbanausen…

Vielfalt von Vereinen bietet fast jedem ein tolles Freizeitangebot

Redefin Heimatstube im Backhaus
Portal des Landgestüts in Redefin © Amt Hagenow-Land

Als Kulturbanausen werden umgangssprachlich eigentlich jene bezeichnet, die – sagen wir es, wie es ist – keine Ahnung von kulturellen oder künstlerischen Dingen haben. Ob abwertend oder scherzhaft: Das Verständnis für Kultur ist oberflächlich oder fehlt gleich ganz. In Redefin ist das anders. Dort gibt es gleich eine ganze Reihe von Kulturbanausen, vereint in einer Gruppe, die seit ihrer Gründung im Jahr 2002 auf unterschiedlichste Weise das Dorfleben kulturell bereichert. „...und das auf hohem Niveau“, freut sich Bürgermeisterin Roswitha Böbel.

Beim jährlichen Dorffest bringen sich die Kulturbanausen mit Männerballett, Frauen- und Kindertanz, mit Sketchen auf hoch- und plattdeutsch sowie mit guter Stimme ein. Sie tragen zu einer besonderen Vielfalt bei, die es hier Dank vieler Vereine und großen Engagements gibt. „Schön ist, dass all diese Aktivitäten für die Bewohner unserer Gemeinde offen sind. Jeder kann mitmachen, sodass am Ende immer wieder ein wunderbares Miteinander entsteht.“ In Redefin gibt es eine Menge, um in der Freizeit sinnvolle Beschäftigung, Ausgleich und Freude zu finden: Landfrauen, Volkssolidarität und Volksmusikverein sind vertreten.

Die Freiwillige Feuerwehr, der Sportverein SG 66 Redefin, Reitvereine sowie unterschiedlichste Angebote für Senioren bereichern das Dorfleben darüber hinaus. „Ein großer Teil unserer 570 Einwohnerinnen und Einwohner ist in den Vereinen organisiert. Das ist beachtlich, aber für die meisten ganz selbstverständlich“, sagt die Bürgermeisterin. „So manche nette Runde trifft sich auch ganz spontan: Senioren kommen bis ins hohe Alter privat zusammen, um beispielsweise Karten zu spielen, Sport zu treiben oder einfach, um einen Plausch zu halten. Das trage mit dazu bei, auch Menschen im höheren Lebensalter ein angenehmes Dasein im Dorf zu ermöglichen. Rund ein Viertel der Einwohner seien Senioren“, sagt Roswitha Böbel. Trotzdem liegt der Altersdurchschnitt mit 40 Jahren im „grünen Bereich“.

Jüngere Menschen hätten in Redefin ein neues Zuhause gefunden. Der gut gefüllte Kindergarten ermöglicht die Betreuung der Jüngsten direkt im Dorf. Die Schulkinder haben es bis ins benachbarte Picher auch nicht weit. Als Selbstverständlichkeit nehmen die Bewohner die intakte Infrastruktur in Anspruch, ob Bäcker, Schlachter, Blumenladen, Bankfiliale, Arzt- und Tierarztpraxis, Friseur, Konsum oder Kirche – die Wege sind kurz.

Das gilt auch für den zentralen Treffpunkt der Dorfgemeinschaft. Mitten im Ort hat die Gemeinde ein wirklich großes Vorhaben realisiert: Die frühere Ausspannstation auf dem Postweg von Hamburg nach Berlin wurde unter strengen Auflagen des Denkmalschutzes Dank guter Förderung saniert und ist heute Domizil für Jugendclub, Feuerwehr und Vereine, Bibliothek und Kirche sowie die Volkssolidarität. Gleich nebenan laden die Kulturscheune und das Backhaus ein. „Ich bin sehr froh, dass wir all diese Vorhaben realisieren konnten. Das Dorf hat einen attraktiven Mittelpunkt bekommen. Hier trifft man sich, hier wird gefeiert. Hier sorgen viele Mitbürger aus den verschiedensten Vereinen für Höhepunkte und das ist einfach schön.“

Impressionen aus der Gemeinde